Hallöle !

Nein, hier ist nicht V. F. , sondern die Homepage der "Sippschaft". Was das ist ? Nun, die Geschichte der "Sippschaft" beginnt am 28. September 1987 in einem kleinen Verschlag auf dem Kirchgrund der evangelischen Gemeinde in Wolfratshausen. Dort versammelten sich einige Personen, um für die Lehrlinge der Gemeinde einen Stammtisch zu gründen, bzw. zum ersten Mal zu zelebrieren. Damals tummelten sich dort auch noch echte Auszubildende. Wer dieses Treffen allerdings als simple kirchliche Jugendgruppe abtun will, irrt. Es wurde weder gebastelt noch gesungen, schon eher gespielt (Brett- und Kartenspiele aller Art) und natürlich auch getrunken. Diese Traditionen haben sich bis heute erhalten.

Als aber durch den natürlichen Alterungsprozess die Zahl der Lehrlinge rapide abnahm, wurde angefangen, einen neuen Namen zu finden. "Lehrlingsstammtisch" war nicht mehr passend. Da schlieþlich alle anwesenden Lehrlinge zu Gesellen (oder ähnliches) wurden, und die anderen Mitglieder, wenn teilweise auch in Ausbildung; ebenfalls schon im Beruf waren, muþten Nägel mit Köpfen gemacht werden. Mit Hilfe eines Computers wurde ein neuer Name gesucht und auch gefunden: "SIPPSCHAFT". Kurz, prägnant und vor Allem zutreffend. Denn inzwischen sind wir eine eingeschworenen Gruppe.

Wir sind derzeit zehn Leute, die mehr oder weniger regelmäþig erscheinen. Das Alter variiert zwischen 23 und 30 Jahren, es gibt Manderl und Weiberl, Handwerker, Studenten und Akademiker, manche sind Onkel, Tante oder sogar Vater oder Mutter. Die Interessen reichen von Kaninchen bis zur Modelleisenbahn. Hier am Stammtisch geht es aber in erster Linie um das Beisammensein. Neben Diskussionen wird auch gespielt: mal Kartenspiele jeglicher Art, mal Brettspiele oder ab und zu auch Denkspiele.

Neben den regelmäþigen Treffen Donnerstag- und Sonntagabend kommt es auch zu auþerordentlichen Zusammenkünften zum Minigolfen, Kino oder sogar mehrtägige Ausflüge.Im Sommer wird gegrillt und zu Weihnachten gibt es ein gutes Essen, in der Regel Fondue mit anschlieþendem Wichteln.

Finanziert wird das ganze nicht von der Gemeinde, sondern von uns selbst. Der Ðberschuþ aus dem Getränkeverzehr reicht aus, um einige besondere Anschaffungen machen zu können. So haben wir 1996 einen neuen Kühlschrank angeschafft, dieses Jahr war es eine neue Stereoanlage. Auþerdem waren wir jetzt schon zweimal über ein Wochenende im Virgental.